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Kunststoffe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Knops   
Dienstag, den 19. Dezember 2006 um 15:01 Uhr

Kunststoffe

Kunststoffe haben heutzutage eine große Bedeutung in der Industrie, in der Medizin und weiten Teilen des privaten Lebens. Kaum etwas hat die Pridukzionsweise und das Aussehen von Gebrauchsgütern so revolutioniert wie die durch die chemische Industrie erzeugten Kunststoffe.

Kunsstoffe lassen sich grundsätzlich in drei Typen unterteilen:

  1. Duroplaste: engmaschig vernetzte Makromoleküle. Sie sind weitgehends stabil in ihrem Temperaturverhalten, d.h. sie ändern ihre mechanischen und chemischen Eigenschaften nur unwesentlich. Sie sind daher nicht formbar und nicht schweißbar

  2. Thermoplaste: fadenförmige nicht verkettete Makromoleküle. Sie haben bei Raumtemparatur durch ihre Verknäuelung eine relativ hohe Stabilität, die durch Erwärmung allerdings abnimmt. Sie lassen sich somit leicht formen und schweißen

  3. Elastomere: weitmaschig vernetzte Makromoleküle. Sie können mechanischen Einwirkungen flexibel widerstehen, d.h. sie dehnen und verformen sich unter mechanischer Belastung, ohne ihre Form nachhaltig zu verändern - Somit sind Sie nicht formbar und nicht schweißbar.

Allen Kunststoffen gemein sind folgende typische Eigenschaften:

Positive Eigenschaften

negative Merkmale



  • geringe Dichte

  • variable mechanische Eigenschaften

  • elektrisch nicht leitend (Isolation)

  • Korrosionsbeständig

  • gut form- und bearbeitbar

  • leicht einzufärben

  • Wärme und Kälteisolierend



  • geringe Wärmebeständigkeit

  • zum Teil leicht brennbar

  • niedrige Schmelzpunkte

  • biologisch nich abbaubar

  • z.T. resistent gegen Lösungsmittel



Verarbeitung von Kunststoffen

Kunststoffe herzustellen ist Sache derChemischen Industrie - Doch Kunststoffe selbst sind ohne praktischen Nutzen, d.h. erst ihre Verarbeitung macht sie zu Gebrauchsgegenständen

Es gibt verschiedene Arbeitsmethoden um die pulverförmigen oder als Granulat angelieferten Rohkunststoffe zu verarbeiten:

Bei thermoplasten Kunststoffen :

  1. Spritzgießen: (Gehäuse und Formteile)

  2. Extrudieren: (Profile, Rohre)

  3. Blasen: (Folien)

  4. Blasformen: (Flaschen, große Hohlgefäße, Behälter)

Duroplaste: meist durch Formpressen

Elastomere: meist durch Gießen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. März 2010 um 18:51 Uhr
 
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