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| Geschrieben von: Administrator | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, den 23. November 2006 um 13:08 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
LagerbuchhaltungWarenein- und ausgang sind Bestandteile der Lagerbuchführung. Hierzu gehören auch die Material-und Auftragsdisposition. Diese Bestandteile sind in der Bestandsführung zusammengefasst, die die Aufgabe der Lagerbuchführung ist. Die Lagerbuchhaltung hat also die Aufgabe, Bestände zu führen, Bestandsänderungen festzuhalten und fortzuführen und anhand der eingehenden Aufträge eine Vorplanung der Bestände zu treffen (Disposition), eine Abschätzung und Vorhersage über die Bestandsentwicklung lässt sich aus der Buchführung mit den entsprechenden mathematischen Mitteln ableiten. Die einzelnen Formeln und die Vorgehensweise lässt sich im Teil der Dieses „veraltete“ System exestiert auch in modernen EDV-Systemen noch, nur dass die Karteikarten hier elektronisch über den Computer geführt werden.Somit ist dieses bewährte Prinzip auch heute noch zeitgemäß - nur gibt es zahlreiche Varianten. Die Bestandteile dieser Karten:
SkontraktionsmethodeDiese Buchhaltung arbeitet also nach dem einfachen Prinzip: Diese Form der Erfassung von Beständen nennt man auch Skontraktionsmethode. Sie wird überall dort angewandt, wo der Materialeinsatz zur Kalkulation herangezogen wird, als beispielsweise in der Kostenträgerstückrechnung. Als Grundlage dienen hier die Belege und Auftragsnummern, die direk einem Produkt zugeordnet werden. Alle Betriebs- und Hilfsstoffe, die dem Lager entnommen werden, werden über Allgemeinkostenschlüssel im Lager gebucht und den Produkten in der Aufschlagskalkulation zugerechnet. Ich verweise hierzu auf die Kosten-Leistung-Rechnung, Betriebsabrechnungsbogen. Der entscheidende Nachteil dieser explizieten Bestandsbuchführung liegt in den Kosten für den Verwaltungsaufwand. Es gibt durchaus Zweige in der Produktion, die einen Einsatz der Lagerbuchhaltung über die permanente Bestandsfortschreibung nicht benötigen. Beispiele hierfür: Produktionsbetriebe in Serienfertigung, wo das Endprodukt immer aus den selben Rohstoffen und gleichbleibender Zusammensetzung besteht, also die Einkaufsmenge immer in Abhängigkeit zum Produkt steht. (Mehlsorten, Futtermittel, Chemiekalien, Massengüter (Kunststoffe), Nahrungsmittelindustrie) Weitere Erfassungsmethoden der Bestandsänderungen durch Materialeinsatz sind: Die InventurmethodeSie bezieht sich nur auf eine Bestandsfortschreibung über Anfangs und Endbestand eines Geschäftsjahres, lässt also alle Einzelbewegungen außer acht. Demzufolge exestieren keine Belege, keine Entnahmescheine und ähnliches. Der Verwaltungsaufwand entfällt vollständig. Die Ermittlung des Verbrauchs (also des Materialeinsatzes) errechnet sich aus der einfaschen Formel: Anfangsbestand Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass keine Kontrolle über nicht reguläre Abgänge (Schwund, Diebstahl) oder ungeplante Entnahmen (Ausschuss) stattfindet. Die direkte Zuordnung des Verbrauchs auf einzelnen Kostenträger und Kostenstellen kann nicht erfolgen. Retrogade MethodeHier wird ausgehend vom Endprodukt über geeignete Bezugspunkte wie Stücklisten eine Rückrechnung der eingesetzten Materialien durchgeführt, bei der auch (auf Erfahrungswerte beruhend) Verluste, Verschnitt und Abfall mit eingerechnet werden. Hier wird von der Kostenträgerstückrechnung wieder abgewichen und stattdessen eine Kosenstellen und –artenrechnung zugrunde gelegt. Diese Ermittlung des Sollverbrauches als Ergebnis der Multiplikation von Sollwert pro Stück mal produzierte Stückzahl lässt dann zumindest theorethische Aufschlüsse üner den Bestand am Lager zu. Sollbestand = Anfangsbestand + Zugänge - Sollverbrauch Mehr(Minder)Verbrauch = Sollbestand - Istbestand Istverbrauch = Sollverbrauch - Mehr(Minder)verbrauch Nachteil dieser Methode ist die Ungenauigkeit der Werte - Überaschungen zur Inventur sind vorprogrammiert, die fehlende Kontrolle über unolanmäßige Abgänge, Schwund, Diebstahl und die ungenaue Kalkulation pro Stück, da Betriebs- und Hilfsstoffe nur sehr unzureichend erfasst und zugerechnet werden. Bestandsbewertung nach FIFOHier zunächst die Erklärung der Begriffe FIFO, LIFO und HIFO
Diese Bewertungsmethode aus der Buchhaltung, die vom Lager die Möglichkeit verlangt, stets die ältesten Artikel als erstes auch auszulagern, ist weit verbreitet und überall dort sinnvoll, wo die Lagerung gleichartiger Waren durch die Lagerungstechnik im F(irst)I(n)F(irst)O(ut)-Verfahren möglich ist, beispielsweise Durchlauflager, Hochregallager und Umlauflager. Buchhalterisch ist gewährleistet, daß alle Waren am Lager stets dem Wert entsprechen, zu dem sie eingelagert wurden, also IST-Wert haben.
Verbrauchsfolgebewertungauch permanente Durchschnittsbewertung genannt Abweichend von der FIFO-Methode werden hierbei der Wert durch Mittelung der Bestands- Ausgangs- und Eingangswertigkeit pro Buchung vorgenommen, so daß ein Durchschnittspreis ermittelt wird, der in etwa (Rundungsfaktor) dem tatsächlichen Wert entspricht Beispiel:
Diese Durchschnittsanalyse dient u.a. auch der Ermittlung der Inventurwertigkeit, läßt Rückschlüsse auf Preisentwicklung und Produktionsmengenabhängige Einkaufskosten zu. Â
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 11:54 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||




